Reise: Cornwall & Brighton 2025
Ort: Cornwall - Brighton (UK)
Detail: Reise nach Cornwall mit Fähre und dem eigenen Auto. Von 2 Stationen im südwestlichen England haben wir den zauberhaften Landstrich auf Tagesausflügen erkundet. Bevor es zurück ging, stand noch ein Stop im südenglischen Brighton auf dem Plan.
Datum: 21.09.2025 bis 05.10.2025
Tag 1 - 21.09.2025: Fahrt von Dortmund nach Dünkirchen / Frankreich
Da wir mit der Fähre am 22.09.2025 schon sehr früh von Dünkürchen aus auf die Insel übersetzen wollten - genau genommen morgens um 6 - haben wir uns bereits am Vortag auf den Weg gemacht. Sonntag Mittag ging es los nach Dünkirchen, wo wir uns direkt in der Nähe des Fährterminals ein Hotel genommen hatten. Nun ja, zum schlafen reichte es. Wir hatten uns in Belgien bei Albert Heijn noch mit einigen veganen Köstlichkeiten für ein Abendessen und das kommende Frühstück auf der Fähre versorgt und dann eine kurze Nacht in Frankreich verbracht.
Tag 2 - 22.09.2025: Fahrt von Dünkirchen / Frankreich nach Trecknow (Tintagel) / Cornwall - Trebarwith Beach
Frühmorgens hieß es aufstehen. Noch vor 4 uhr. Man sollte ja mindestend eine Stunde vor Abfahrt an der Fähre sein. Also bei Dunkelheit im Regen los und natürlich waren wir viel zu früh da. Aber alles funktionierte reibungslos, die See war recht ruhig und selbst mein sonst empfindlicher Magen hatte keine Probleme. An Bord gönnten wir uns unser Frühstück und ich bereitete mich schon mal seelisch und moralisch auf den kommenden Linksverkehr vor. Das ging dann auch direkt erstaunlich gut und wir hatten auf der kompletten Fahrt keine Probleme. Eine Empfehlung vorab: holft euch ein Fernwahrernavi, das vermeidet die ganz kleinen Straßen. Hat uns in Cornwall selbst sehr geholfen, auch wenn es ab und an schon seeeehr eng wurde.
Für den ersten Tag hatten wir uns noch nicht so viel vorgenommen. Wir hatten kurz überlegt, an Stonehenge halt zu machen, weil wir da direkt vorbei fuhren, aber das war so voll da, dass wir uns das geklemmt haben. Am späten Nachmittag erreichten wir dann unser komplett veganes B&B in Trecknow bei Tintagel, das Michael House, wo wir direkt von einigen Stubentigern empfangen wurden. Nach Tee und Keksen machten wir uns noch auf an den nahegelegenen Trebarwith Beach. Ein bisschen Bewegung und Meer nach einer langen Fahrt musste noch sein. Am Abend wurden wir dann mit einem leckeren veganen 3-Gänge Menü verwöhnt, dass im B&B für uns gekocht wurde. Wir haben uns direkt sehr wohl gefühlt.
Tag 3 - 23.09.2025: Wanderung Trecknow - Tintagel Castle - St. Nectan's Glen - Trecknow
Für heute hatten wir uns bei bestem Wetter (übrigens hatten wir bis auf einen Tag die kompletten 2 Wochen fantastisches Wetter) direkt eine längere Wanderung vorgenommen. Von unserem B&B in Trecknow gings es Richtung Trebarwith Beach und da auf dem South-West Cost Path bis zum Tintagel Castle mit Merlin's Cave. Tintagel Castle in Cornwall ist eine spektakuläre Burgruine aus dem 13. Jahrhundert auf einer windumtosten Halbinsel an der Nordküste. Laut Legenden ist der Ort der Geburtsort von König Artus und eng mit Merlin verbunden. Eine moderne Fußgängerbrücke verbindet das Festland mit der Insel, wo Überreste der Großen Halle und eine Bronzestatue (Gallos) zu sehen sind. Direkt unterhalb liegt Merlin's Cave. Die etwa 100 Meter lange Meereshöhle ist durch Meereserosion entstanden, durchzieht die Insel vollständig und ist nur bei Ebbe gefahrlos zugänglich. Bekannt ist sie durch die Artussage, der zufolge der Zauberer Merlin dort gelebt haben soll.
Der zweite Teil der Wanderung führte und zu St. Nectan's Glen. St. Nectan's Glen ist ein magisches, bewaldetes Tal in der Nähe von Tintagel in Cornwall, England, bekannt für seinen malerischen 60-Fuß-Wasserfall, der durch ein Felsloch fällt (St. Nectan's Kieve). Der spirituelle Ort bietet eine ruhige Atmosphäre, einen Baum-der-Besinnung, ein Café und ist ein geschütztes Gebiet für seltene Moose. Ein wirklich magischer Ort, den wir sehr genossen haben. In dem kleinen Café gönnten wir uns auch leckeren veganen Kuchen und Iced Latte. Danach ging es zurück zum B&B. Kurz frisch machen und noch einmal zum Trebarwith Beach, wo wir im Pub und einem kleinen Abendessen den Sonnenuntergang genossen haben.
Tag 4 - 24.09.2025: Eden Project
Für diesen Tag hatten wir einen Ausflug zum Eden Project geplant. Das stand schon lange auf meiner Liste. Es zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Cornwall und bietet neben den Gewächshäusern auch eine weitläufige Außenanlage. Das Eden Project ist ein spektakulärer botanischer Garten und ein globales Bildungszentrum, das in einer ehemaligen Kaolingrube entstand. Bekannt für seine riesigen, wabenartigen Gewächshauskuppeln, beherbergt es den größten überdachten Regenwald der Welt sowie mediterrane Biome. Es ist eine gemeinnützige Einrichtung, die sich auf Umweltschutz, Nachhaltigkeit und die Beziehung zwischen Mensch und Natur konzentriert.
Riesige geodätische Kuppeln (Biomes) simulieren die verschiedene Klimazonen (tropisch & mediterran) unter einem Dach. Errichtet in einer stillgelegten Tonerde-Grube, symbolisiert es den Wandel von industrieller Zerstörung zur grünen Zukunft. Über eine Million Pflanzen, darunter Bananenstauden, Farne und Kautschukbäume im Tropen-Dom verzaubern die Besucher. Im Café des Projektes haben wir uns gestärkt bevor wir uns nach unserer Rückkehr noch einmal mit einem leckeren Abendessen im B&B verwöhnen ließen.
Tag 5 - 25.09.2025: Lost Gardens of Heligan
Cornwall ist für seine Gärten bekannt und heute standen die Lost Gardens of Heligan auf dem Programm. Die Lost Gardens of Heligan bei Mevagissey in Cornwall sind eine der bekanntesten und größten Gartenanlagen Englands, die nach dem Ersten Weltkrieg in Vergessenheit gerieten und in den 1990ern spektakulär restauriert wurden. Die 400 Hektar umfassen subtropische Dschungeltäler, viktorianische Nutz- und Ziergärten sowie bekannte Moosskulpturen wie die „Mud Maid“. Auf jeden Fall einen Besuch wert und man kann da viele Stunde zubringen. Kleiner Tipp: mit einem Presseausweis hab es sogar kostenfreien Eintritt.
Tag 6 - 26.09.2025: Looe - Polperro Harbour - Lantic Bay
Heute galt es, das schöne Wetter zu nutzen und die Küste zu erkunden, genaugenommen einige kleine Küstenstädtchen, deren Besuch empfohlen wurde. Unser erster Stop führte uns nach Looe. Ein Besuch in Looe lohnt sich dann, wenn man den Charme eines traditionellen kornischen Fischerortes mit einer guten Mischung aus Aktivitäten für Familien, Wanderer und Naturliebhaber sucht. Der Ort ist in East und West Looe unterteilt, die durch eine markante siebenbogige Brücke über den Fluss verbunden sind, die wir natürlich auch überquert haben. Ein familienfreundlicher Sandstrand liegt direkt am Ort. ein guter Start in den Tag.
Danach ging es nach Polperro Harbour. Polperro Harbour gilt als eines der schönsten und am besten erhaltenen Fischerdörfer in Cornwall. Die Besonderheit des Ortes liegt in seiner Kombination aus dramatischer Geographie, einer berüchtigten Schmugglervergangenheit und dem Gefühl, in der Zeit stehen geblieben zu sein. Vom Ort sind wir auch ein ganzes Stück an der Küste entlang gewandert. Einfach malerisch.
Zum Tagesabschluss ging es noch auf einen Abstecher an die Lantic Bay. Die abgelegene Bucht an der Südküste zwischen den Orten Fowey und Polperro wird oft als „Hidden Gem“ (verborgener Schatz) bezeichnet, da ihr weißer Sand und das türkisfarbene Wasser eher an das Mittelmeer als an England erinnern. Die Bucht ist nur zu Fuß erreichbar. Der letzte Teil des Weges ist ein sehr steiler und unebener Zickzack-Pfad hinunter zum Strand. Der Wiederaufstieg gilt als körperlich fordernd, und das ist keine Lüge... Danach hatten wir uns das Abendessen im Vega / Tintagel wirklich verdient.
Tag 7 - 27.09.2025: Carnglaze Caverns - Golitha Falls
Für den heutigen Tag stand ein Wechsel der Unterkunft an. Nachdem wir den ersten Teil in Cornwall im Michael House in Trecknow verbracht hatten, sollte es heute ins Bleu Jennow nach Penzance gehen. Auch ein rein veganes B&B. Das Wetter war heute bedeckt, der perfekte Tag, um auf dem Weg in den Süden einen Abstecher zu den Carnglaze Caverns zu machen. Die ehemalige Schiefermine am Rande des Bodmin Moor in der Nähe von St Neot, Cornwall besteht aus drei riesigen, von Menschenhand geschaffenen Höhlen mit Kathedralen-Charakter, die bis zu 60 Meter unter der Erde liegen. In der untersten Höhle befindet sich ein See mit kristallklarem, blau-grünem Wasser. Er diente unter anderem als Kulisse für das Cover des Albums 'Ocean Rain' von Echo & the Bunnymen. Besonders schön fanden wir den Woodland Walk. Durch den Eichenwald spaziert man nicht nur als Kind gern. Wir hatten auch viel Spaß, nach Feen- und Drachenfiguren zu suchen.
Da der Tag noch jung war und der angekündigte Regen bisher ausblieb, fuhren wir nur einige Kilometer weiter, um noch eine kleine Wanderung zu den Golitha Falls zu unternehmen. Das Naturschutzgebiet liegt am Rande des Bodmin Moor in Cornwall, etwa 5 km nordwestlich von Liskeard. Es handelt sich dabei weniger um einen einzelnen hohen Wasserfall als vielmehr um eine Reihe spektakulärer Kaskaden und Stromschnellen, die der Fluss Fowey auf seinem Weg durch die Schlucht des Draynes Wood bildet. Wir fanden besonders den Weg selbst wunderschön und feenhaft. Aber Vorsicht. Die Wege sind oft matschig und die Felsen am Wasser sehr rutschig. Festes Schuhwerk Pflicht! Unserer Meinung nach lohnt sich ein Besuch aber auf jeden Fall.
Am Ende unserer Wanderung fing es dann etwas an zu nieseln. Als wir dann gegen 16 Uhr in Penzance ankamen, hatte uns der Regen - der erste überhaupt seit wir die Insel betraten - doch eingeholt. Für genau eine Stunde. Nach war es wieder trocken und wir haben und noch ein nettes Lokal zum Abendessen gesucht. Die Wahl fiel auf das Alverne mit einer tollen veganen Karte.
Tag 8 - 28.09.2025: Penzance & St. Michaels Mount
Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück, das wir uns selbst zubereiten konnten. Alles, was wir dafür brauchten, wurde uns zur Verfügung gestellt. Heute sollte es zum St. Michal's Mount gehen. Die einfache Distanz zu unserer Bleibe betrug etwa 6 km. Die perfekte Distanz für eine Wanderung bei bestem Wetter. St. Michael’s Mount ist eine markante Gezeiteninsel vor der Küste von Marazion in Cornwall, die von einer mittelalterlichen Burg und einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert gekrönt wird. Sie wird auch als kleiner Bruder des französischen Mont-Saint-Michel bezeichnet. Die Erreichbarkeit der Insel hängt vollständig von den Gezeiten ab. Bei Ebbe wird ein etwa 500 Meter langer, gepflasterter Damm (Causeway) freigelegt. Die Überquerung dauert zu Fuß etwa 15 Minuten. Während unserer Zeit vor Ort hatten wir genau 2 Tage, an denen eine Überquerung zu Fuß möglich war und wir hatten heute perfekte Bedingungen. Alternativ kommt man auch mit Boot auf die Insel. Nach unserer Rückkehr in der Stadt haben wir diese noch etwas erkundet. Zum Abendessen gab es vegane Fish & Chips bei Fraser's. Leider waren wir hier nicht so ganz begeistert. Das geht besser, wie wir an einem anderen Tah noch erfahren durften.
Tag 9 - 29.09.2025: Sennen Cove - Land's End - Geevor Mine - Levant Mine
Land's End ist der westlichste Punkt des englischen Festlandes und ein bekanntes Ausflugsziel auf der Penwith-Halbinsel in Cornwall. Während der Ort für seine dramatischen Klippen und den Panoramablick über den Atlantik berühmt ist, wird der Hauptkomplex heute oft als "Touristenfalle" mit kommerziellem Jahrmarkt-Charakter beschrieben. Diesen haben wir natürlich ausgeklammert, Land's End musste aber trotzdem besucht werden. Wir haben schon in Sennen Cove geparkt und eine wundervolle Wanderung entlang der Küste bis Land's End unternommen. Das lohnt sich auf jeden Fall.
Cornwall ist bekannt für seine Zinnmienen. Unweit von Land's End liegen die Geevor Mine und die Levant Mine. Diesen haben wir auch noch einen Besuch abgestattet. Beide Minen sind frei zugänglich und nur für das Museum muss man Eintritt zahlen. Aber auch ohne das Museum lohnt sich ein Besuch. Die Geevor Tin Mine und die Levant Mine sind zwei der bedeutendsten historischen Bergbaustätten an der „Tin Coast“ im Westen von Cornwall (nahe Pendeen). Beide gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Geevor war eine der letzten Zinnminen in Cornwall, die den Betrieb einstellte (Schließung 1990). Heute ist sie das größte erhaltene Bergbaugelände in Großbritannien. Nur einen kurzen Küstenspaziergang von Geevor entfernt liegt die Levant Mine. Das Highlight ist die weltweit einzige noch am Originalstandort betriebene Levant Beam Engine (Dampfmaschine), die bei Vorführungen mit Dampf betrieben wird.
Für das Abendessen haben wir uns heute das Sea Palace aufgesucht, ein Chinesisches Restaurant mit hervorragenden veganen Gerichten. Wir waren schwer begeistert und können das Lokal nur empfehlen.
Tag 10 - 30.09.2025: Lizard Point - Asparagus Islands
Lizard Point und die nahegelegene Asparagus Island sind ikonische Wahrzeichen auf der Lizard-Halbinsel in Cornwall, die für ihre dramatischen Klippen, die einzigartige Geologie aus Serpentinit und seltene Flora bekannt sind. Während der Lizard Point den südlichsten Punkt des britischen Festlands markiert, ist Asparagus Island eine markante Gezeiteninsel in der malerischen Bucht von Kynance Cove. Wir haben eine Wanderung vom Lizard Point bis zu den Inseln und zurück unternommen. Auf jeden Fall eine sehr lohnenswerte Wanderung. Auf dem Rückweg gab es ein kleines Caravan Café, Ela's Soul Kitchen, wo wir unfassbar leckeren veganen Kuchen genossen.
Zum Ende des Tages machten wir noch einen Abstecher nach Mousehole. Mousehole gilt als eines der schönsten Fischerdörfer Großbritanniens. Der kleine Ort an der Südküste von West-Cornwall besticht durch seine engen, verwinkelten Gassen, historischen Granithäuser und einen geschützten Hafen, der bereits seit dem 14. Jahrhundert besteht. Der historische Hafen ist das Herzstück des Dorfes mit zwei kleinen Sandstränden, die bei Ebbe zugänglich sind. Die massiven Hafentore können im Winter mit Holzbalken verschlossen werden, um den Ort vor Stürmen zu schützen. Abends zurück in Penzance haben wir es nochmal mit veganem Fish & Chips versucht. Ziel war das The Old Lifeboat House und hier konnte das Essen wirklich was. Sehr zu empfehlen.
Tag 11 - 01.10.2025: Minack Theatre - Bottelack Mine - Mên-an-Tol - St. Ives
Wenn man in Cornwall ist, darf ein Besuch im Minack Theatre nicht fehlen. Und wenn es nicht zu einer Vorstellung ist, dann, um sich das Theater einmal anzusehen. Wir brachten recht früh auf, damit wir vor der Vorstellung auch noch genug Zeit für eine Wanderung an der Koste hatten. Um 13 Uhr musste der Parkplatz verlassen werden, um Platz für die Vorstellungsbesucher zu machen. Das Minack Theatre ist ein weltberühmtes Freilichttheater, das direkt in die Granitklippen von Porthcurno an der Südküste Cornwalls gehauen wurde. Es gilt als eines der spektakulärsten Theater der Welt und bietet einen atemberaubenden Blick über die Porthcurno Bay bis hin zum Land’s End. Eine Wanderung ein Stück die Küste entlang lohnt sich hier auch. Die Landschaft ist beeindruckend.
Nach einem Stop in St. Just, wo wir uns eine Ausstellung angesehen haben und im The Square eine Kleinigkeit zum Mittag hatten, ging es weiter zur Bottelack Mine. Die Botallack Mine ist eine der ikonischsten historischen Stätten an der kornischen „Tin Coast“ bei St. Just. Sie ist weltberühmt für die Crowns Engine Houses, die spektakulär am Fuße der Klippen thronen. Wirklich beeindruckend und für mich die spektakulärste der drei besuchten Minen. Die zwei im 19. Jahrhundert erbauten Maschinenhäuser stehen direkt auf den Klippen. Die Stollen der Mine reichen bis zu 400 Meter unter den Meeresspiegel und fast einen Kilometer weit unter den Meeresboden hinaus.
Der letzte Stop des Tages führte und nach St. Ives. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Stop bei Mên-an-Tol (Kornisch für „Stein mit Loch“) - einem prähistorisches Megalithmonument in West-Cornwall, das für seinen markanten, ringförmigen Granitstein bekannt ist. Die Anlage datiert vermutlich aus der späten Jungsteinzeit oder frühen Bronzezeit (ca. 2500–1500 v. Chr.) und ist heute als geschütztes Denkmal eingestuft. Den Abend verbrachten wir in St. Ives, einer der bekanntesten Küstenorte in Cornwall, berühmt für seine malerischen Kopfsteinpflastergassen, hellen Sandstrände und eine außergewöhnliche Kunstszene. Für die Strände war es zwar zu spät, aber einen kleinen Spaziergang durch die Stadt haben wir trotzdem unternommen. Zum Abendessen kehrten wir bei Beer 6 Bird ein, die eine tolle vegane Karte hatten. Die veganen Wings waren super lecker.
Tag 12 - 02.10.2025: Pendennis Castle - The Flicka Foundation Donkey Sanctuary
Für den letzten Tag in Cornwall hatten wir uns einen Ausflug nach Falmouth zum Pendennis Castle vorgenommen. Pendennis Castle ist eine der am besten erhaltenen Küstenfestungen aus der Tudor-Zeit in Cornwall. Die im Auftrag von Heinrich VIII. zwischen 1539 und 1545 erbaute Festung diente über 400 Jahre lang dem Schutz der strategisch wichtigen Mündung des River Fal vor Invasionen und spielte auch im zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Nach Kaffee im Festungscafé und einer kleinen Wanderung in der Umgebung ging es für uns weiter zum Flicka Foundation Donkey Sanctuary.
Die Flicka Foundation Donkey Sanctuary ist ein eingetragener gemeinnütziger Gnadenhof in der Nähe von Penryn, Cornwall. Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 bietet die Sanctuary ein sicheres Zuhause für über 100 Esel, Ponys und Pferde, die aus missbräuchlichen oder vernachlässigten Verhältnissen gerettet wurden. Hier gönnten wir uns auch ein spätes Mittag im Tea Bray’k Café. Das komplett vegane Café vor Ort serviert hausgemachte Kuchen, leichte Mittagessen und Getränke. Abendessen gab es heute in unserem B&B. Wenn man schon eine eigene Küche hat, muss man auch mal selbst kochen.
Tag 13 - 03.10.2025: Fahrt von Penzance / Cornwall nach Brighton / England
Für diesen Tag war Sturm angesagt und das Wetter lies wirklich zu wünschen übrig. Eigentlich wollten wir gar nicht so früh los fahren, aber ein Blick aufs Navi lies schon schlimmes vermuten: die Fahrt würde lang werden. Wir waren dann auch viele Stunden länger unterwegs als üblich. Mit diversen Baustellen, Umwegen und Staus wegen viel Verkehr. Ein Umweg fühte uns durch den New Forrest National Park. Schade, dass wir so mieses Wetter und so wenig Zeit hatten. Hier hätte ich gerne noch etwas Zeit verbracht, standen doch zum Beispiel Pferde einfach frei im Wald und auf den Wiesen. Merker für eine nächste Reise! Recht spät kamen wir dann in unserem Hotel in Brighton an. Eigentlich wollten wir abends in der Stadt essen, bei dem Wetter bevorzugten wir es aber, einfach im Hotel zu bleiben. Unser Hotel hatte ein kleines Thai Restaurant und die Köchin war so lieb, uns einige vegane Köstlichkeiten zu zaubern. Extrem lecker. Das Hotel war das Best Western Princes Marine.
Tag 14 - 04.10.2025: Brighton
Den Geburtstag in Brighton zu verbringen, ist doch schon ziemlich cool. Das größte und bekannteste Seebad im Vereinigten Königreich liegt an der Südküste Englands in der Grafschaft East Sussex. Die Stadt ist bekannt für ihre liberale Atmosphäre, ihre lebendige LGBTQ+-Szene und wird oft als „London am Meer“ bezeichnet. Natürlich haben wir diverse vegane Leckereien verköstigt, von tollen Sandwiches zum Frühstück, über Fish & Chips bei No Catch zu Softeis und last but not least Pizza bei Purezza. Wir haben die Atmosphäre der Stadt aufgesogen, waren lange am Strand unterwegs, das Palace Pier durfte nicht fehlen und eine Menge Street Art gab es auch zu sehen. der Royal Pavillion war leider abgesperrt, aber einen Blick darauf konnte man trotzdem erhaschen.
Tag 15 - 05.10.2025: Fahrt von Brighton / England nach Dortmund
Recht früh machten wir uns auf den Rückweg. Wir hatten uns schon Verpflegung für ein Frühstück unterwegs mitgenommen. Um 12 gong unsere Fähre, aber wir waren schon so früh da, dass wir eine früher nach Calais nehmen konnten. Gegen 19 Uhr waren wir dann zurück mit vielen tollen Erinnerungen. Cornwall ist auf jeden Fall eine Reise wert. Vor allem für Natur- und Wanderfans. Wir hatten den ganzen Urlaub keine Probleme mit veganer Ernährung. Milchalternativen gibt es eigentlich überall. dank de App Happy Cow waren wir auch immer bestens versorgt.

